Standort für den Neubau des Feuerwehrgerätehauses

Wir möchten uns hiermit bei der Gemeindevertretung für die Festlegung des Standortes für ein neues Gerätehaus bedanken.

Seit mehreren Jahren wird der Neubau eines Feuerwehrgerätehauses in Osterrönfeld diskutiert und geplant. Das derzeitige Gerätehaus aus den 1970-er Jahren erfüllt weder die Anforderungen der Feuerwehr-Unfallkasse noch bietet es für die Einsatzfahrzeuge und umfangreiche Ausrüstung der rund 60 aktiven Feuerwehrfrauen und -männer ausreichend Platz.

Der künftige Standort der neuen Feuerwache war seit geraumer Zeit Gegenstand von Diskussionen, insbesondere Umweltaspekte wurden teils hitzig diskutiert. Um so mehr freuen wir uns, dass nun mit der Änderung des B-Planes 10 (Beschluß vom 28.01.2026) der Standort der Feuerwehr am „Alten Anschlussarm“ zur B202 festgelegt wurde. Auch wenn wir hier keine qualifizierte Aussage machen können, sind aus unserer Sicht durch die Bauleitplanung alle Anforderungen an Natur-, Arten- und Umweltschutz am Standort „Alter Anschlussarm“ erfüllt.

Für uns ist der neue Standort für die Sicherstellung des Brandschutzes in Osterrönfeld die beste Alternative. Ausschlaggebend für einen effizienten Brandschutz ist neben einer guten Ausrüstung insbesondere die so genannte „Hilfeleistungsfrist“. Demnach soll die Feuerwehr innerhalb von 10 Minuten am Einsatzort zu sein, um effektiv helfen zu können. D.h. innerhalb von 10 min nach der Alarmierung müssen unsere Kameraden alles stehen uns liegen lassen, den Weg ins Gerätehaus finden, sich ihre Einsatzschutzkleidung anziehen um dann mit dem Feuerwehrfahrzeug zum Einsatzort zu fahren.

Der von einem Teil der Politik propagierte Standort in der Marie-Curie-Straße, der vielleicht „nur“ 280 Meter Luftlinie weiter entfernt liegt, scheint zunächst kaum einen Unterschied zu machen. Tatsächlich liegen die Grundstücke allerdings ca. 550 Straßenmeter auseinander. Hin und zurück machen das dann schon 1100 m plus zwei Kreisel und zwei Kreuzungen aus, so dass nur für dieses vermeintlich kleine Stück schon ca. 2 Minuten der Hilfeleistungsfrist verloren gehen.
Zudem sehen wir am Standort „Marie-Curie-Straße“ die „alte“ Brücke (Dorfstraße) über die B202 als potentielles Nadelöhr. Bei einer Sperrung oder gar langfristiger Nutzungseinschränkung wäre die Hilfeleistungsfrist in weiten Teilen der Gemeinde nicht mehr gegeben und es wären kostspielige Maßnahmen nötig, um den Brandschutz in dieser Zeit sicherzustellen.

Mit der Entscheidung des Standortes auf dem „Alten Anschlussarm“ ist aus Sicht des Brandschutzes daher die richtige Entscheidung getroffen worden. So werden wir hier weiterhin an 365 Tagen im Jahr, rund um die Uhr, für die Bürgerinnen und Bürger in Osterrönfeld schnell und verlässlich da sein können.

Ihre Feuerwehr Osterrönfeld

Ehrenmitglied Jens Heise

Jens Heise am 12.01.1982 begann deine Feuerwehrkarriere bei der Feuerwehr Rendsburg, hier warst du 14 Jahre aktiv.

Am 5.01.1996 wechselte du in die Feuerwehr Osterrönfeld, wo du jetzt 30 Jahre aktives Mitglied

warst.

In Osterrönfeld hast du einige Funktionen wie 2 Jahre Festausschuss und 5 Jahre Sicherheitsbeauftragter, 4 Jahre stellvertretener Gruppenführer und 12 Jahre Gruppenführer, übernommen.

Dein Feuerwehrstreben lag aber immer in der Ausbildung, seit 1993 bist du Kreisausbilder für Technische Hilfe und Maschinisten, hier hast du 32 Jahre auf Kreisebene Feuerwehrleute aus allen Wehren des Kreises Rendsburg-Eckernförde ausgebildet.

1998 bis 2003 hast du die Amtsausbildung des Amtes Osterrönfeld jetzt Amt Eiderkanal übernommen, du hast hier die Ausbildung neu strukturiert und neue Maßstäbe gesetzt.

Seit 2003 bist du jetzt Kreisfachwart für die Feuerwehrausbildung aller Feuerwehren des Kreises, hier organisierst und planst du alle Ausbildungen des Kreises Rendsburg Eckernförde. Diese Funktion hast du bis zum 31.12.2025, 22 Jahre war genommen und die Feuerwehr und Gemeinde Osterrönfeld positiv im ganzen Kreis RD -ECK vertreten.

Nun mit erreichen der Altersgrenze von 67 Jahren, darfst bzw. musst du in die Ehrenabteilung.

Und bist am 9.1.2026 zum Ehrenmitglied der Feuerwehr Osterrönfeld ernannt worden.

Jahreshauptversammlung – Rückblick, Ehrungen und Ausblick

Im Rahmen der Jahreshauptversammlung der Freiwilligen Feuerwehr Osterrönfeld wurde Jens Heise für seine besonderen Verdienste zum Ehrenmitglied der Wehr ernannt.

Wehrführer Thorsten Schrader eröffnete die Versammlung pünktlich um 19.00 Uhr (09.01.2026) und begrüßte 49 der insgesamt 60 aktiven Kameradinnen und Kameraden. Neben den anwesenden Ehrenmitgliedern nahm auch eine Abordnung der Jugendfeuerwehr teil. Als Gäste konnte Schrader Bürgermeister Hans-Georg Volquardts, Amtswehrführer Jörg Martens sowie Thorsten Weber vom Kreisfeuerwehrverband willkommen heißen.

In seinem Jahresbericht blickte der Wehrführer auf ein arbeitsreiches Jahr zurück. Zahlreiche Dienste, Ausbildungen, Einsätze und Termine prägten den Alltag der Wehr. Auch bei vielen Veranstaltungen war die Feuerwehr präsent. Schrader hob das hohe Engagement innerhalb der Wehr ausdrücklich hervor und dankte allen Kameradinnen und Kameraden für ihre Einsatzbereitschaft.

Positiv entwickelte sich auch die Planung für den Neubau des Gerätehauses. Erste Entwürfe wurden bereits im November 2025 veröffentlicht. Die Jugendfeuerwehr präsentierte sich ebenfalls sehr aktiv im Dorfgeschehen – hierfür sprach Schrader den Betreuern und der Jugendwartung seinen besonderen Dank aus. Ein Highlight des Jahres war zudem der Besuch bei der befreundeten Feuerwehr im österreichischen Tarsdorf.

Im Bereich Atemschutz wurde ein wichtiger Schritt vollzogen: Die Umstellung auf moderne CFK-Flaschen ist abgeschlossen. Aktuell verfügt die Wehr über 25 taugliche Atemschutzgeräteträger, die alle ihre notwendigen Belastungsübungen absolviert haben. Kritisch äußerte sich Schrader zur aktuellen Verkehrsregelung im Ortsgebiet. Insbesondere die Tempo-30-Zonen erschweren im Alarmfall die zügige Anfahrt zum Gerätehaus.

Insgesamt leisteten die Kameradinnen und Kameraden im vergangenen Jahr rund 4.800 Stunden ehrenamtliche Arbeit. Es wurden zahlreiche Lehrgänge auf Amts-, Kreis- und Landesebene erfolgreich absolviert. Positiv hervorzuheben sind die neun Neuzugänge, darunter vier Übertritte aus der Jugendfeuerwehr sowie fünf neue Mitglieder. Schrader schloss seinen Bericht mit einem herzlichen Dank an die Gemeinde, die Verwaltung sowie die Amts- und Kreisfeuerwehrführung für die kontinuierliche Unterstützung.

Die Jugendfeuerwehr zählt derzeit 27 Mitglieder (20 Jungen und 7 Mädchen). Vier Jugendliche wechselten in den aktiven Dienst, stehen der Jugendfeuerwehr jedoch weiterhin als Betreuer zur Verfügung. Zu den Höhepunkten des Jahres zählten unter anderem ein Freizeitparkbesuch in den Niederlanden, das Jubiläum in Tarsdorf sowie mehrere gemeinsame Übungen mit der aktiven Wehr und der Jugendfeuerwehr Schacht-Audorf. Jugendwart Benjamin Skropp betonte: „Kameradschaft pflegen und Freundschaften vertiefen sind ein wichtiger Bestandteil der Jugendarbeit.“ Sein Dank galt allen Unterstützern der Jugendfeuerwehr.

Bei den Wahlen wurden Timm Kempe zum Gruppenführer der 2. Gruppe und Jannik Schrader zu dessen Stellvertreter gewählt. Jan Schwarz übernahm das Amt des stellvertretenden Gruppenführers der 1. Gruppe. Dirk Struve wurde als Schriftwart für weitere sechs Jahre bestätigt. Christian Kröhnert wurde zum neuen Atemschutzgerätewart gewählt. Neu in den Festausschuss wurden Christian Boller, Markus Treichel und Matthias Bente berufen. Florian Proschitzki wurde zum Kassenprüfer gewählt.

Bürgermeister Hans-Georg Volquardts überbrachte die Grüße der Gemeinde und der Amtsverwaltung und lobte die vertrauensvolle Zusammenarbeit mit der Feuerwehr. Die Bürgerinnen und Bürger könnten sich jederzeit sicher fühlen, da die Feuerwehr gut aufgestellt und stets schnell einsatzbereit sei. In Bezug auf die Tempo-30-Zonen erklärte er, dass die Entscheidung beim Kreis liege und nicht im Einflussbereich der Gemeinde. Zudem kündigte er eine Sondersitzung am 24.01.2026 zum Neubau des Gerätehauses an. Abschließend gratulierte er allen Geehrten, Beförderten und Gewählten.

Amtswehrführer Jörg Martens dankte der Wehr für die geleistete Arbeit. Mit insgesamt 57 Einsätzen im Jahr 2025 verzeichnete die Feuerwehr Osterrönfeld die höchste Einsatzzahl im Amtsgebiet. Thorsten Weber vom Kreisfeuerwehrverband überbrachte die Grüße der Kreiswehrführung und gratulierte im Namen des Verbandes allen Gewählten, Beförderten und Geehrten. Zudem gab er einen Ausblick auf das Jahr 2026, in dem am Warntag (10. September) ein Tag des Katastrophenschutzes an Schulen geplant ist. Abschließend appellierte Weber an alle Kameradinnen und Kameraden, stets vorsichtig zu den Einsätzen zu fahren.

Einsätze:
Gesamt			57
Feuer			12
Technische Hilfe	23
Fehlalarme durch BMA	16
Sonstige Einsätze	6

Beförderungen:

Feuerwehrfrau / Feuerwehrmann

Emma Modrow, Linus Guhl

Oberfeuerwehrmann

Torben Hartung, Connor Steffen

Hauptfeuerwehrmann**

Christian Kröhnert, Markus Seydel

Löschmeister:

Nick Wecke

Ehrungen:

10 Jahre

Torben Hartung

20 Jahre

Dirk Struve

30 Jahre

Rene Peters

Brandschutzehrenzeichen in Gold am Band für 40 Jahre

Thorsten Schrader

Ehrenmitglied der Feuerwehr Osterrönfeld

Jens Heise

Rückfragen bitte an:

Kreisfeuerwehrverband Rendsburg-Eckernförde
Daniel Passig
E-Mail: passig@kfv-rdeck.de

Einsatz Nr.3

Alarmstichwort: Sonstiger Einsatz (Sicherheitswachen)

Einsatzort: Osterrönfeld

Alarmierung: 17.01.2026; 15:30- 20:30

Eingesetzte Mittel: LF 20/16

Lage vor Ort:  Brandsicherheitswache beim Tannenbaumverbrennen der JF Osterrönfeld